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REDAKTION : NEWS


36. Internationales Filmwochenende Würzburg

(04. Januar. 2010): Das 36. Internationale Filmwochenende Würzburg findet vom 27. bis zum 31. Januar 2010 statt. Weil die langjährige Heimstatt des Festivals, das Corso-Kino in der Würzburger Innenstadt, zum 31. Dezember schließt, ist das Programm erstmals fast ausschließlich im Cinemaxx am alten Hafen zu sehen. Zweiter Spielort ist die unmittelbar benachbarte Kleinkunstbühne Bockshorn. Im Cinemaxx stehen für das Festival vier Säle zur Verfügung. Insgesamt ist das einer weniger als bisher, weshalb sich die Organisatoren entschlossen haben, das Filmfest auf fünf Tage zu verlängern. Damit will die Filminitiative Würzburg den langjährigen Festivalfans auch im neuen Jahr ein Programm im gewohnten Umfang bieten.

Besonders freut sich die Filminitiative darauf, dass der deutsche Regisseur Rudof Thome wenige Wochen nach seinem 70. Geburtstag zu Gast beim Filmwochenende sein wird. Thome ist einer der profiliertesten deutschen Filmschaffenden und hat es fast als einziger Regisseur geschafft, von den 60er Jahren bis heute fast ohne Pause Filme zu drehen. Seine Werke sind meist Liebes- und Beziehungsfilme, die fast beiläufig die jeweils aktuelle politische und gesellschaftliche Situation durchscheinen lassen. In Würzburg präsentiert er unter anderem seinen ersten Film - „Detektive“ - mit dem damaligen Jungstar Iris Berben und der Kommunarden-Ikone Uschi Obermeider in den Hauptrollen, sowie seine neueste Produktion „Pink“. „Detektive“ ist eine rasante und sexy Ganovengeschichte nach dem Vorbild amerikanischer Genrefilme, in „Pink“ mit Hannah Herzsprung kann sich eine junge Dichterin nicht zwischen ihren drei Verehrern entscheiden.

Ein weiterer Schwerpunkt sind beim Festival 2010 Produktionen aus Südamerika. Das Würzburger Filmpublikum kann sich wieder einmal auf Filme freuen, die es sonst nicht auf die großen Leinwände deutscher Kinos schaffen. Darunter sind beispielsweise die kolumbianische Produktion „La Milagrosa“, die das in Kolumbien auf so furchtbare Weise präsente Thema Entführung behandelt. Aus Peru stammt der Film „La teta asustada", in dem eine Frau ihre Erfahrungen aus dem Bürgerkrieg in Form von Liedern an ihre Tochter weitergibt.

Aus den USA ist eine ganze Reihe von interessanten und ungewöhnlichen Filmen dabei, die abseits der großen Hollywood-Studios entstanden sind. Weitere Programmpunkte kommen aus Italien, Frankreich, der Türkei, Griechenland und vielen anderen Ländern.

Mehrfachkarten sind ab sofort im Handel. Interessenten können in folgenden Verkaufsstellen Karten erwerben:
Akademische Buchhandlung Knodt, Textorstraße 4, 97070 Würzburg, Telefon 0931/5 26 73
Buchladen Neuer Weg, Sanderstraße 23/25, 97070 Würzburg, Telefon 0931/35 59 10

(Autor: wuewowas)

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